Das alte Eiswerk

Vor einem möglichen Abriss ergab sich glücklicherweise noch die Gelegenheit zu einer ausgiebigen Foto-Session im alten Eiswerk in der Kapitän-Alexander-Straße. Bis Mitte 2016 nutzte die Seglervereinigung Cuxhaven (SVC) die Halle als Winterlager für ihre Boote.

Die entstandenen Bilder finden Sie nun hier in verschiedenen Bearbeitungsvarianten: künstlerisch verfremdet, als Lost Place im typischen, auf die Spitze getriebenen HDR-Look, monochrom und natürlich auch rein dokumentarisch.

Zum Ansehen der Galerien bitte in das jeweilige Bild klicken:

Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk
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Das alte Eiswerk
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Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk
Das alte Eiswerk

Ende des 19. Jahrhunderts legte die Kaiserliche Marineverwaltung auf dem Gelände an der Kapitän-Alexander-Straße ein Minenlager an. Das Gelände wurde nach und nach erweitert und es entstanden Minendepots, die schon bald ihre Kapazitäten überschritten hatten als das Minenwesen der Marine von Wilhelmshaven nach Cuxhaven verlegt wurde (1905). Aufgrund des damit verbundenen Bedarfs an weiteren Flächen entstand das zweite Depot in Groden.

Im Jahre 1920 wurde dann jedoch die Garnison geschlossen und die vorhandenen Gebäude nunmehr von der fischverarbeitenden Industrie genutzt.

Vor dem alten Eiswerk befand sich bis November 2015 noch eine weitere Halle, die als Werkstattgebäude diente. Nach dem Abriss hat man nun von der Kapitän-Alexander-Straße aus freie Sicht auf das alte Eiswerk, das die Seglervereinigung Cuxhaven (SVC) 1998 erworben hat.

Das alte Eiswerk war in den 20er Jahren vermutlich das zweite, das aus Wasser und Strom Eis erzeugte. Es wurde ca. in den späten 50er Jahren vom neuen Eiswerk der "Nordsee" abgelöst, das am Helgoländer Kai stand und heute auch bereits wieder verschwunden ist.

Das denkmalgeschützte Gebäude des alten Eiswerks ist einsturzgefährdet und wird daher von der SVC zukünftig nicht mehr als Bootslagerhalle genutzt. Was mit dem Gebäude passieren wird, ist zur Zeit noch ungewiss.

Herzlichen Dank an Dr. Jan A. Bühner (1. Vorsitzender SVC), ohne dessen Unterstützung und persönlichen Einsatz dieses Foto-Projekt nicht möglich gewesen wäre!